Standort

 

 

Die Kamelien mit nicht ausreichender Winterhärte stehen im Topf auf unserer Terrasse. 

 

Sie kommen nur bei Dauerfrost ins Kalthaus (Hühnerstall). Ansonsten stehen auch sie draußen. 



Freilandkamelien

Ob es winterharte Kamelien gibt oder nicht, darauf möchten wir nicht näher eingehen. Tatsache ist, dass es Sorten gibt, die auch strengere Fröste gut überstehen.

Unsere Kamelien erhalten dennoch einen Winterschutz. Der Wurzelballen wird mindestens 30 cm mit Laub bedeckt.  Zuvor wird ein Kükendraht um den Ballen gezogen. Er verhindert, dass das Laub wegweht bzw. von Vögeln weggescharrt wird. 

Wir wollen mit dem Winterschutz erreichen, dass der Ballen durch den Frost nicht austrocknet und der Pflanze somit genügend Feuchtigkeit zur Verfügung steht. 






Winterschutz bei "Hagoromo"

 "Hagoromo" verträgt Minus-Grade von weit über 10 Grad. Die folgenden Bilder sollen Beweis für die "Winterhärte"  dieser Sorte sein. 


               12. Januar                              05. Februar  zuvor Minus Grade          08. April   Hagoromo vorne 

                                                                tagsüber 3 Grad, nachts bis 8 Grad                 links

Die aufgegangenen Blüten sind erfroren. Die Blütenknospen haben keinen Schaden genommen. Bis Anfang April hat "Hagoromo" noch geblüht.

 

 

2005 wurden die ersten Freilandkamelien gepflanzt.

 

Als Standort hatten wir den Gartenbereich 5 ausgewählt.

 

Bei der Auswahl der Sorten wurde die "Winterhärte"  berücksichtigt.

 

 

 

 

 


Zum Schutz gegen die winterliche Morgensonne wurde dennoch eine Schattierfolie gespannt.


Auch wurde der Wurzelballen gut 30 cm mit Laub bedeckt.


 


Das Foto wurde im April 2009 aufgenommen.

 

Die Kamelien hatten sich gut entwickelt und üppig  geblüht.

 

Im Dezember 2009 begann dann die Katastrophe. Zunächst stand der Bereich einige Tage unter Wasser. Anfang Januar 2010 kam erst der Eisregen und dann starker Schneefall

 

Diesem Gewicht konnte die Schattiervorrichtung nicht stand halten. Selbst Drähte rissen und Pfosten brachen ab.

 

Das Foto zeigt das ganze Ausmass der Katastrophe. 

 

Die Hälfte unseres Bestandes haben wir verloren.

 

Einige Kamelien haben sich sehr schnell wieder erholt und standen im Frühjahr 2010 wieder in Blüte.

Zwei Kamelien haben wir ausgegraben, bis auf einen Stumpf zurück geschnitten und in Töpfe gesetzt.

 

 

 

Im Frühjahr 2011 wurden die Kamelien in den Bereich 4 - Halbschatten -  umgesetzt.

 

Auch die beiden getopften Kamelien stehen seit 2015 wieder im Freiland.

Die unteren Fotos zeigen eine Kamelie gut ein Jahr nach dem Rückschnitt  und 2015 im Freiland. 

 

 






Der Standortwechsel hat unseren Kamelien gut getan. 




 

 

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